Liederabend: »Wo die Liebe scheidet« I Lieder für Singstimme und Klavier von Komponistinnen des 19.−21. Jahrhunderts und von Carl Orff

Newsletter vom 05.05.2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

»Wo die Liebe scheidet« — so lautet der unmittelbar neugierig machende Titel des außergewöhnlichen Liederabends von Isabel Grübl und Lucca Verdi. Das Programm fußt auf Texten überwiegend männlicher Autoren — vor allem Goethe, Lenau und Heine —, komponiert und damit aus ihrer Sicht interpretiert von Frauen aus drei Jahrhunderten und aus verschiedenen Ländern. Hinzu treten einige Lieder — in einem Fall sogar auf den gleichen Text von Lenau — des jungen Carl Orff. In der Zusammenstellung durch Isabel Grübl entwickelt sich eine ganz besondere Liebesgeschichte, die uns durch zum Teil widersprüchliche Gefühle mit all ihren Höhen und Tiefen (Sehnsucht, Kummer, Glück und Enttäuschung) führt. Die Mezzosopranistin mit dem charakteristischen dunklen und warmen Timbre absolvierte Meisterkurse bei Sir Thomas Allen, Petra Lang, Anne Sofie von Otter und Joyce DiDonato und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie dem Carl-Orff-Gesangswettbewerb des Orff-Zentrums, dem Seraphin-Wettbewerb und dem Fritz-Wunderlich-Förderpreis. Begleitet wird sie von dem in Paris geborenen Pianisten Lucca Verdi, der derzeit sein Studium bei Prof. Ana Mirabela Dina an der Hochschule für Musik Würzburg fortsetzt und bereits mehrere nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen hat.

Dr. Thomas Rösch
Direktor Orff-Zentrum München

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Donnerstag, 21. Mai 2026, 19 Uhr
Liederabend

»Wo die Liebe scheidet«
Lieder für Singstimme und Klavier von Komponistinnen 
des 19.−21. Jahrhunderts und von Carl Orff 

Margarete Schweikert (1887−1957): Es war einmal ein König (Johann Wolfgang von Goethe) op. 11 Nr. 4 (1918)

Carl Orff (1895−1982): Es war ein alter König (Heinrich Heine) aus: Drei Lieder op. 13 Nr. 2 (1911)  I  Mir träumte von einem Königskind (Heinrich Heine) aus: Drei Lieder op. 13 Nr. 1 (1911)

Margarete Schweikert: Graue Tage (Cäsar Flaischlen) o. op. (o. J.)

Josephine Lang (1815−1880): Mailied (Johann Wolfgang von Goethe) op. 40 Nr. 2 (1833)  I  Die Liebende schreibt (Johann Wolfgang von Goethe) o. op. (1834) Schilflied (Nikolaus Lenau) op. 26 Nr. 6 (1838) 

Carl Orff: Die Lotosblume (Heinrich Heine) aus: Sechs Lieder op. 9 Nr. 3 (1911)

Margarete Schweikert: Nachtgedanken (Johann Wolfgang von Goethe) op. 11 Nr. 3 (1918)

Carl Orff: Schilflied (Nikolaus Lenau) aus: Neun Lieder op. 2 Nr. 4 (1911)

Josephine Lang: Scheideblick (Nikolaus Lenau) op. 10 Nr. 5 (1840)

Helen Grime (*1981): Nobody comes (Thomas Hardy) (2009)

Luise Greger (1861−1944): Rastlose Liebe (Johann Wolfgang von Goethe) op. 17 (o. J.)

Josephine Lang: Mignons Klage (Johann Wolfgang von Goethe) op. 10 Nr. 2 (1835)

Cheryl Frances-Hoad (*1980): Rubbish at Adultery (Sophie Hannah) (2011)

Josephine Lang: Und wüssten̛s die Blumen (Heinrich Heine) op. 40 Nr. 5 (1864)

Luise Greger: Schließe mir die Augen beide (Theodor Storm) op. 14 (o. J.)

Annelies Van Parys (*1975): Träume (Mathilde Wesendonck) (2016)

Luise Greger: Ich wollt ̛, ich wär ̛ des Sturmes Weib (Anna Ritter) aus: Vier Lieder für Singstimme mit Pianofortebegleitung Nr. 4 (1900)


Isabel Grübl, Mezzosopran
Lucca Verdi, Klavier

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Eintritt: 12 Euro (ermäßigt: 6 Euro)
Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung
Um Voranmeldung wird gebeten
Telefon (089) 28 81 05-0
veranstaltung@orff-zentrum.de

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Orff-Zentrum München
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