Narratives Erzählen: Sinnfindung und Bedeutungsbildung durch das Orff-Schulwerk I Jahrestagung 2026 I 14. bis 17. Juli in Athen
Ob durch Poesie, Musik, Tanz, Malerei oder Skulptur überliefert oder neu erfunden – Geschichten beflügeln unsere Vorstellungskraft und inspirieren uns dazu, selbst kreativ zu werden sowie uns mit unterschiedlichen Kunstformen auseinanderzusetzen. Sie regen zur Reflexion über Selbstfindung, persönliche Entwicklung, Gemeinschaft, Traditionen, ethische Fragestellungen, das Sakrale sowie generationelle Kontinuität an.
Wo liegen die Grenzen von Geschichte bzw. Narrativ in der künstlerischen Bildung?
Die Convention 2026 wird untersuchen, wie Geschichten unsere Erfahrungen prägen und uns dazu befähigen, Empathie für andere zu entwickeln. Wie kann ein engagiertes, lebendiges Mitwirken sowohl aus dem Sprechen als auch aus dem Zuhören entstehen, sowohl aus Narration als auch aus Metapher, ebenso wie aus dem Nacherzählen, Interpretieren und schöpferischen Gestalten?
Das Internationale Orff-Schulwerk Forum Salzburg (IOSFS) ist eine gemeinnützige Organisation, deren vorrangiger Zweck in der weltweiten Förderung und Weiterentwicklung der pädagogisch-künstlerischen Arbeit von Carl Orff und Gunild Keetman („Orff-Schulwerk“) besteht.
Das IOSFS versteht sich als ein internationales Netzwerk nationaler Orff-Schulwerk-Verbände, assoziierter Schulen und Institutionen sowie individueller Mitglieder aus aller Welt. Seine Aufgabe besteht darin, internationale Informationen zur Arbeit mit dem Orff-Schulwerk zu sammeln, zu dokumentieren und zu veröffentlichen, den Austausch zwischen Institutionen und Einzelpersonen zu fördern, bei pädagogischen Fragestellungen beratend tätig zu sein sowie Veranstaltungen zu initiieren oder in ihrer Durchführung zu unterstützen.
Dr. Thomas Rösch (Direktor des Orff-Zentrums München) nimmt an der Jahrestagung 2026 in Athen teil und hält am 14. Juli 2026 dort einen wissenschaftlichen Fachvortrag.
