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Aktuelles
 
 
Vor Kurzem erschienen:
Thomas Rösch: Carl Orff - Musik zu Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Entstehung und Deutung.
Eine Sonderpublikation des Orff-Zentrums München, 2009 (178 S.)
Thomas Rösch zeichnet anhand originaler Dokumente die fast 50jährige Entstehungsgeschichte der einzelnen Entwürfe und Fassungen der Musik zu „Ein Sommernachtstraum“ nach, skizziert Orffs stilistische Entwicklung und umreißt seine künstlerischen Absichten im Bereich der Musik wie auch des Theaters. Der zweite Teil bietet eine Beschreibung und zugleich Deutung der endgültigen Fassung von 1964, fortschreitend von Szene zu Szene.
Fragen bitte an kontakt@orff-zentrum.de


Carl Orff - Ferdinand Leitner. Ein Briefwechsel.
hrsg. von Lukas Näf und Matthias von Orelli unter Mitarbeit von Sabine Fröhlich
Mainz u.a.: Schott 2008 (= Publikationen des Orff-Zentrums München, hrsg. von Thomas Rösch, Band I/1). - 978-3-7957-0592 - € 34,95
NZZ-Rezension lesen (pdf-Datei) - mit ausdrücklicher Genehmigung der NZZ - Copyright NZZ


Die Musik in den griechischen Tragödien von Carl Orff.
Thomas Rösch, Tutzing (Schneider) 2003
220 S. mit zahlreichen Notenbeispielen. gr-8°. Leinen. (Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte. Hg. v. Theodor Göllner, Bd. 59) - 3-7952-0976-5 - € 48.-

Die griechischen Tragödien Antigonae (1949), Oedipus der Tyrann (1959) und Prometheus (1968) sind Carl Orffs erklärte Hauptwerke; in ihnen manifestiert sich die Singularität des "Orff-Stils" besonders klar. Erstmals in der Forschung wird die Kompositionstechnik in diesen Werken differenziert beschrieben und analysiert. Die Untersuchung orientiert sich an den übergeordneten Gesichtspunkten Sprachrhythmisierung, tonaler Großaufbau, melodische Gestaltung sowie vokale und instrumentale Klangbildung. Im abschließenden Kapitel werden Erklärungsansätze für die charakteristische Andersartigkeit der Musik geboten; Einflüsse sowohl musikhistorischer Formen und Kompositionstechniken als auch außereuropäischer Musik spielen dabei eine wichtige Rolle. Es zeigt sich, dass Orff eine Methode des Komponierens entwickelt hat, die werkimmanent und werkübergreifend den engstmöglichen musikalischen Zusammenhang schafft und zugleich interpretierend auf sprachliche sowie gedankliche Vorgaben von Hölderlin und Aischylos eingeht.

"Der zeitliche Brückenschlag von der Antike über das 18. Jahrhundert ins 20. Jahrhundert; der räumliche Brückenschlag von Europa nach Afrika und Asien; die Verbindung antik-heidnischer Götterwelt mit christlichen Vorstellungen; die Kombination historischer und moderner europäischer Kompositionstechniken mit außereuropäischen Melodie-Modellen - dies alles macht die Musik der griechischen Tragödien, die bei aller Synthese die ureigene schöpferische Leistung Carl Orffs bleibt, über deren bezwingende sinnliche Wirkung hinaus zu einem geistigen Abenteuer."
(Thomas Rösch)


musicAVision, Carl Orff : Leben und Werk (CD-ROM)
ISBN 3-7957-5130-6
Die CD-ROM "gewährt Zugriff auf über 400 Abbildungen von Bühnenbildern, Noten, Handschriften, Zeitungsrezensionen, Orff-Instrumenten und Fotografien des Komponisten aus verschiedenen Lebensperioden. Gemeinsam mit 60 Minuten Musikbeispielen aus dem Gesamtwerk und 20 Minuten Videoeinspielungen sind diese Abbildungen interaktiv zugänglich. Wahlweise ist der Text in deutscher und englischer Sprache abrufbar."
(Schott)


 
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