Publikationen des Orff-Zentrums München

Die mit Preisangaben versehenen Bücher können direkt im Orff-Zentrum München bestellt werden (auf Rechnung, zuzüglich Portokosten).

 

Komponist und Kosmopolit – Carl Orff auf ReisenAusstellungsbroschüre »Komponist und Kosmopolit - Carl Orff auf Reisen«
München 2016
Broschüre zur Kabinettausstellung
36 Seiten
erhältlich für € 2,- Schutzgebühr

 

 

 

 

Rösch, Thomas (Hrsg.)»25 Jahre Orff-Zentrum München - Chronik 1990-2015«
25 Jahre Orff-Zentrum München – Chronik 1990-2015
München 2015
Eine Sonderpublikation des Orff-Zentrums München
368 Seiten
Kostenlos erhältlich, Zusendung auf Wunsch

 

 

 

 

Rösch, Thomas (Hrsg.)
Musik, Text, Szene – Das Musiktheater von Carl OrffThomas Rösch: »Text, Musik, Szene - Das Musiktheater von Carl Orff«
(Symposium Orff-Zentrum München 2007)

Mainz u. a. 2015 (= Publikationen des Orff-Zentrums München, hrsg. v. Thomas Rösch, Bd. II/1)
328 Seiten

ISBN 978-3-7957-0672-2

 

Carl Orff (1895–1982) verstand sich selbst als Schöpfer eines neuartigen Musiktheaters. In seinen insgesamt 18 Bühnenwerken versuchte er, Text, Musik und Szene, Bild, Licht und Raum, Bewegung und Statik dem jeweiligen dramatischen Gegenstand entsprechend immer wieder anders, doch stets aufs Engste miteinander zu verbinden. Dieser faszinierenden Musik- und Theaterwelt nähern sich im vorliegenden Band daher Musikwissenschaftler, Theaterwissenschaftler, Klassische Philologen und Germanisten aus einer interdisziplinären Perspektive und eröffnen so überraschende Einblicke und Querbezüge.
Hier können Sie das Buch online erwerben.

 

 

Werner Thomas: »Carl Orff - Prometheus. Ein Werkkommentar in Beschreibung und Deutung«Thomas, Werner
Carl Orff – Prometheus. Ein Werkkommentar in Beschreibung und Deutung
München 2012
Eine Sonderpublikation des Orff-Zentrums München
112 Seiten
€ 14,-

 

Werner Thomas (1910–2011), Musikwissenschaftler und klassischer Philologe, zählte zu den engsten Mitarbeitern und Freunden von Carl Orff. Als Zeitzeuge erlebte er die Entstehungsgeschichte von Orffs dritter griechischer Tragödie »Prometheus«, basierend auf dem altgriechischen Originaltext des Aischylos, aus nächster Nähe mit. Der Autor beschreibt das 1968 uraufgeführte Werk anhand zahlreicher Notenbeispiele fortschreitend von Szene zu Szene, erläutert den mythologischen Hintergrund ebenso wie die charakteristische Musiksprache und das Instrumentarium, gibt Einblicke in die von Orff vorübergehend erwogene Schlussgestaltung und folgt den Gedankengängen des Komponisten, die weit über das vermeintlich hoffnungslose Ende dieser wirkungsmächtigen Tragödie hinausweisen.

 

 

Werner Thomas: »Carl Orff - De temporum fine comoedia. Perspektiven einer neuen Werkbegegnung«Thomas, Werner
Carl Orff – De temporum fine comoedia. Perspektiven einer neuen Werkbegegnung
München 2010
Eine Sonderpublikation des Orff-Zentrums München
140 Seiten
€ 12,-

 

Werner Thomas, seit den 50er-Jahren Mitarbeiter und Freund von Carl Orff, widmet sich in diesem Buch dem letzten Bühnenwerk des Komponisten, De temporum fine comoedia (1973/81). Der Autor bietet im ersten Teil eine interpretierende Beschreibung der endgültigen Fassung von 1981; im zweiten Teil gibt er Einblicke in die Entstehungsgeschichte, vor allem in den Vorgang der Textfindung, und beleuchtet die Herkunft wie auch die tiefere Bedeutung der Kernsätze des Werks.
Orff setzte sich in seinem »Opus summum« als Komponist und Theatermann mit Fragen auseinander, die das Ende der Zeiten und die letzten Dinge betreffen und die auch heute noch jeden Menschen bewegen. In diesem Buch wird der Leser einbezogen in eine spannende und überraschende Spurensuche quer durch zweieinhalb Jahrtausende europäischer Geistesgeschichte.

 

 

Thomas Rösch: »Carl Orff - Musik zu Shakespeares Ein Sommernachtstraum. Entstehung und Deutung«Rösch, Thomas
Carl Orff – Musik zu Shakespeares Ein Sommernachtstraum. Entstehung und Deutung
2009
Eine Sonderpublikation des Orff-Zentrums München
178 Seiten
€ 15,-

 

Thomas Rösch zeichnet anhand originaler Dokumente die fast 50jährige Entstehungsgeschichte der einzelnen Entwürfe und Fassungen der Musik zu »Ein Sommernachtstraum« nach, skizziert Orffs stilistische Entwicklung und umreißt seine künstlerischen Absichten im Bereich der Musik wie auch des Theaters. Der zweite Teil bietet eine Beschreibung und zugleich Deutung der endgültigen Fassung von 1964, fortschreitend von Szene zu Szene.

 

 

»Carl Orff - Ferdinand Leitner. Ein Briefwechsel«

Carl Orff – Ferdinand Leitner. Ein Briefwechsel
hrsg. von Lukas Näf und Matthias von Orelli unter Mitarbeit von Sabine Fröhlich
Mainz u. a.: Schott 2008 (= Publikationen des Orff-Zentrums München, hrsg. von Thomas Rösch, Band I/1).
208 Seiten

ISBN 978-3-7957-0592-3 – € 34,95

Ferdinand Leitner (1912–1996) war einer der aktivsten Förderer des musikdramatischen Schaffens von Carl Orff (1895–1982). Als Generalmusikdirektor des Staatstheaters Stuttgart machte er die dortige Bühne zu einem der wichtigsten Aufführungsorte von Orffs Werken. Der vorliegende Band , der die Reihe der Publikationen des Orff-Zentrums München eröffnet, dokumentiert die Korrespondenz des international gefragten Dirigenten mit einem der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts.

 

 

Michael Kugler: »Elementarer Tanz - Elementare Musik. Die Günther-Schule München 1924 bis 1944«Kugler, Michael (Hg.)
Elementarer Tanz – Elementare Musik: Die Günther-Schule München 1924 bis 1944
Mainz u. a. 2002
312 Seiten

ISBN 978-3-7957-0449-9

 

Dorothee Günther und Carl Orff gründeten 1924 in München eine Schule für Gymnastik und Tanz, deren Wirken sich zwischen Weimarer Republik und Ende des Zweiten Weltkriegs entfaltete. Im vorliegenden Buch stellen sieben Autoren alle tänzerischen, musikalischen, pädagogischen und historischen Aspekte dieser Schule dar, in der Orffs Idee der Elementaren Musik Gestalt annahm. Ein umfangreicher Dokumentationsteil umfasst u. a. Aufsätze von Dorothee Günther und Carl Orff aus den zwanziger Jahren, Rezensionen zur künstlerischen und pädagogischen Arbeit sowie weitgehend unveröffentlichtes Fotomaterial. Dabei entsteht ein facettenreiches und lebendiges Bild einer großen Tanzkunst und einer improvisatorischen Musikpraxis, hervorgegangen aus der kongenialen Zusammenarbeit der Tänzerin Maja Lex und der Musikerin Gunild Keetman.

 

 

Werner Thomas: »Dem unbekannten Gott«Thomas, Werner
»Dem unbekannten Gott«. Ein nicht ausgeführtes Chorwerk von Carl Orff
Mainz u. a. 1997
180 Seiten

ISBN 978-3-7957-0323-9

 

»Es ist ein höchst außergewöhnlicher Band, den Werner Thomas in Fortführung seiner Studien zum Orffschen Werk dem Leser in die Hände legt. Das Außergewöhnliche besteht zunächst einmal darin, daß es sich um die Darstellung und Deutung eines Werkes handelt, das Orff nicht zu Ende geführt hat.. Auf Grund von Skizzen und am Modell des ›Traumhymnos‹ aus dem Endzeitspiel wird mit subtiler ›andeutender Beschreibung‹ der Weg gewiesen, den Orff zur Ausgestaltung des Werkes hätte gehen können. Mit höchster Eindringlichkeit wird der gedankliche Raum sichtbar gemacht, in dem das Werk entworfen und begonnen wurde. ›Daß es unvollendet geblieben ist, tritt zurück vor der Mächtigkeit der Vision, die als geistige Spur sichtbar wird‹ (Thomas).« (aus dem Vorwort von Hans Jörg Jans)

 

 

Hans Jörg Jans: »Welttheater - Carl Orff und sein Bühnenwerk«Hans Jörg Jans (Hg.)
Welttheater – Carl Orff und sein Bühnenwerk. Texte von Carl Orff aus der »Dokumentation«
Tutzing 1996
232 Seiten
€ 23,-

 

»[…] Die vorliegende Ausgabe der Texte von Carl Orff in einem Band […] ist im Zusammenhang mit der Ausstellung »Welttheater – Carl Orff und sein Bühnenwerk« entstanden. Diese Ausstellung […] wurde gemeinsam mit dem Bühnenbildner und Architekten Professor Josef Svoboda (Prag) und in Zusammenarbeit zwischen dem Orff-Zentrum München und dem Münchner Stadtmuseum unter der Direktion von Dr. Wolfgang Till konzipiert: Carl Orff – Komponist und Theatermann – soll mit einer inszenierten Ausstellung vergegenwärtigt werden. In diesem Konzept bekam die Orffsche Selbstdarstellung großes Gewicht. Anhand von Zitaten aus der ›Dokumentation‹ ist es der Autor selbst, der den Besucher durch seine Bühnenwelt führt. Der Textband stellt die zitierten Äußerungen für den Leser wieder in ihren größeren Zusammenhang.« (aus dem Vorwort von Hans Jörg Jans)

 

 

»Welttheater - Carl Orff und sein Bühnenwerk«

Welttheater – Carl Orff und sein Bühnenwerk
1996
Katalog zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum
52 Seiten
€ 1,50

 

»Die Idee zu dieser Ausstellung geht in das Jahr 1990 zurück. Im Juli dieses Jahres war das Orff-Zentrum München als Staatsinstitut für Forschung und Dokumentation eröffnet worden. Im Dezember besuchte Dr. Wolfgang Till, zusammen mit Dr. Gunther Joppig, das junge Institut. ›Wenn wir im Juli 1995 eine Ausstellung ›100 Jahre Carl Orff‹ im Münchner Stadtmuseum eröffnen, sollte man unser Treffen heute nicht ganz vergessen haben …‹, halt das Gästebuch des Instituts von dieser Begegnung fest.[…] Es wurde ein Ausstellungskonzept entwickelt, das Carl Orff und sein Buhnenwerk – seinen Weg zur Bühne und die Ausformung seiner Buhnenwelt – gleichsam ›im Fragment‹ zu vergegenwärtigen sucht. Durch eine konzentrierte Auswahl aus den Dokumenten des Nachlasses von Carl Orff (1895–1982) wird der Besucher nicht einer Überfülle von Material gegenübergestellt, sondern zu einem Weiterverfolgen der ausgelegten ›Spuren‹ angeregt.« (aus dem Vorwort von Hans Jörg Jans)

 

 

»Was ist die Antike wert? Griechen und Römer auf der Bühne von Caspar Neher«Greisenegger-Georgila, Vana / Jans, Hans Jörg
Was ist die Antike wert? Griechen und Römer auf der Bühne von Caspar Neher
Wien 1995
150 Seiten
€ 39,80

 

»[…] Unter den bildenden Künstlern, mit denen Carl Orff zusammengearbeitet hat und die aus der Sicht des Komponisten sein Werk in exemplarischer Weise auf die Bühne gebracht haben – von Alfred Siercke über Helmut Jürgens, Ruodi Barth und Jean-Pierre Ponnelle bis zu Josef Svoboda -, führte die Begegnung mit Caspar Neher zur engsten menschlichen und künstlerischen Beziehung. ›Es war ihm wie kaum einem anderen gegeben, mein Werk von Grund auf zu verstehen‹, sagt Carl Orff in seiner Erinnerung an Caspar Neher.« (aus dem Vorwort von Hans Jörg Jans)

 

 

Günther Möller: »Das Schlagwerk bei Carl Orff«Möller, Günter
Das Schlagwerk bei Carl Orff. Aufführungspraxis der Bühnen-, Orchester- und Chorwerke
Mainz u. a. 1995
160 Seiten

ISBN 978-3-7957-0290-9

 

»[…] Das sogenannte Orff’sche Orchester war in der Instrumentierung bahnbrechend. Schlaginstrumente traten an die Stelle der sonst üblichen Instrumentengruppen und bildeten so eine völlig neue Art der Instrumentation. […] Die meist sehr umfangreichen Besetzungen (Spieler wie Instrumente) in den Kompositionen von Carl Orff verlangen eine sehr aufwendige und akribische Vorarbeit der Einrichtung des Materials. So entstand der Gedanke, die in diesem Bereich gesammelten Erfahrungen in einem Nachschlagwerk zusammenzufassen. Das vorliegende Buch soll dokumentieren, wie in einzelnen Stücken die Aufstellungen der Schlaginstrumente und die entsprechenden Spieler-Einteilungen unter der Ägide des Komponisten praktiziert wurden.« (aus dem Vorwort von Günther Möller)

 

 

Hannelore Gassner: »Carl Orff. Fotodokumente 1978-1981«Gassner, Hannelore
Carl Orff. Fotodokumente 1978-1981
Mit einem Textbeitrag von Werner Thomas.
München 1994
112 Seiten
€ 8,60

 

Der Bildband von Orffs Mitarbeiterin Hannelore Gassner stellt Dokumente besonderer Art vor. Die Bilder sind weder sogenannte »Schnappschüsse« noch repräsentative Porträtstudien, sondern eher meditative Dokumente gelebter Augenblicke eines schöpferischen und bis zuletzt tätigen Menschen, vorrangig bei sich »daheim« in der eigenen Umgebung. Ein einleitender Essay von Werner Thomas gibt Einblick in Leben und Werk Carl Orffs.

 

 

Werner Thomas: »Orffs Märchenstücke«Thomas, Werner
Orffs Märchenstücke: Der Mond. Die Kluge
Mainz 1994
236 Seiten

ISBN 978-3-7957-0266-6

 

»Die beiden Märchenstücke von Carl Orff – Der Mond, Ein kleines Welttheater und Die Kluge, Die Geschichte von dem König und der klugen Frau – gehören innerlich zusammen. Der Komponist selbst hat im fünften Band der Dokumentation Carl Orff und sein Werk (Tutzing 1979) die Geschichte ihrer Entstehung als eine Aufeinanderfolge dargestellt. Werner Thomas erbringt den Nachweis, daß die beiden Werke ihren gemeinsamen und zeitgleichen Ursprung in Orffs 1936 gefaßtem Entschluß haben, sich für seine ersten ›reinen‹ Bühnenwerke ›der szenischen Musikalisierung der Gattung Märchen‹ (Thomas) zuzuwenden.« (aus dem Vorwort von Hans Jörg Jans)